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Diese stille Alarmweiterleitung benutzt ein Telefonwählgerät mit Sprachausgabe (AWAG)

Das AWAG (Automatisches Wähl- und Ansagegerät) wird in Verbindung mit der Einbruchmeldezentrale an den vorhandenen Fernmeldeanschluss ihres Anbieters angebunden. Rufnummern privater Fernsprechteilnehmer (Nachbarn, Verwandte, Freunde, usw.) werden hierarchisch programmiert und im Alarmfall angewählt.

Je nach Art des Telefonwählgerätes können dies drei oder vier Teilnehmer sein. Sobald der erste programmierte Teilnehmer erreicht wird, erfolgt über das Wählgerät eine vorab besprochene Sprachausgabe, welche den Teilnehmer über das entsprechende Ereignis informiert.

Dieser muss den Empfang des Alarmes per definiertem Tastendruck auf seinem Telefon "quittieren".
Wird der erst programmierte Teilnehmer nicht erreicht, oder wird der Empfang des Alarmes nicht quittiert - beispielsweise weil ein Anrufbeantworter eingeschaltet ist - werden die nachfolgend programmierten Rufnummern angewählt.
Hat das Wählgerät alle gespeicherten Rufnummern angewählt und wird der Alarm auch von dem zuletzt programmierten Teilnehmer nicht quittiert, so erfolgt ein neuer Zyklus, in welchem alle Rufnummern noch einmal angewählt werden.
Dieser Zyklus erfolgt insgesamt dreimal. Wird keiner der Teilnehmer erreicht oder der Alarm in keinem Fall quittiert, schaltet das Wählgerät ab und stellt seinen Übertragungsdienst ein. Neben dem klassischen Einbruch-Alarm können - je nach Ausführung des Telefonwählgerätes - auch noch andere Kriterien, z.B., Überfall, Störung, Brand, usw. definiert werden.

Bei dieser Variante besteht jedoch zum einen das Risiko, dass keiner der Teilnehmer erreicht und somit der Alarm nicht weiter verfolgt wird, zum anderen bleibt zu berücksichtigen, dass man Privatpersonen in die Lage versetzt, im Falle eines Einbruchs eine kriminelle Handlung Dritter zu verfolgen.

Ebenso darf der nicht unerhebliche Zeitaufwand bis zum Erreichen eines Teilnehmers, der seinerseits erst wieder Maßnahmen zum Alarm treffen muss, nicht unberücksichtigt bleiben. Die Möglichkeit, eine aufgesprochene Ansage auf dem AWAG akustisch nicht zu verstehen, ist eines der größten Risiken.

Selbstverständlich haben Sie auch hier die Möglichkeit, Ihr AWAG auf unsere Leitstelle aufzuschalten.
Bitte beachten Sie hierzu jedoch den Punkt „AWUG“ (links unter still. Alarmweiterl. 2)

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